Spielbericht Arkham Horror – der erste Versuch

Gestern nutzten wir die Zeit um mein Weihnachtsgeschenk anzuspielen – das Brettspiel Arkham Horror.

Ich denke das, da das Spiel ja schon älter ist, es bestimmt schon tausende von Spielberichten geben wird, aber ich wollte meinen kurzen ersten Eindruck dennoch veröffentlichen.

Aufmachung:

Das Spiel ist liebevoll aufgemacht. Es werden eine Unmenge an Spielkarten und -markern mitgeliefert.

Natürlich wäre es schöner, wenn die Figuren keine Pappaufsteller wären, sondern echte Spielfiguren. Dies würde aber den sowieso schon recht hohen Preis (ich glaube es waren 59 €) noch mehr in die Höhe treiben.

Wer will (und das nötige Kleingeld hat) kann Monster wie auch Ermittler ‚prepainted‘ (Ansicht) erstehen.

Der Spielaufbau:

Der dauerte natürlich beim ersten Mal recht lange. Die Spielmarker mussten aus der Kartonage gedrückt werden und danach alles sortiert and an die richtige Stelle gelegt werden.

Ich schätze mal, dass wir ca. 40 min nur für den Aufbau gebraucht haben.

Das Spiel:

Da alle unsere Kinder und Freunde unverständlicher weise bei irgendwelchen Silvesterpartys waren, spielten wir zu zweit (empfohlen laut Regelwerk sind drei Spieler).

Auch hier war es am Anfang äußerst zäh. Keiner von uns kannte das Spiel und deswegen war die Situation geprägt vom wilden Herumblättern in der Anleitung.

Besonders verwirrend für mich waren die Monsterdaten. Vorder- und Rückseite sind mit Spielwerten versehen; Farben geben an wie viele Felder sich ein Monster sich bewegen kann und andere Symbole, ob es sich überhaupt bewegen darf.

Ich war schon beinahe am Aufgeben, da übernahm meine Frau. Zusammen haben wir es dann irgendwie (und gar nicht mal so schlecht) verstanden.

Nach einer weiteren Stunde des Spielens setzte dann auch die Routine und der Spielspass ein.

Natürlich hatten unsere zwei Ermittler nie irgendeine Chance zu gewinnen, was aber dem Spielspass nicht abträglich war.

Fazit:

Durchhalten! Aller Anfang ist schwer! Jedoch habe ich mir heute morgen noch einmal die Anleitung mit etwas Abstand (und Spielerfahrung) durchgelesen. Einige Dinge wurden klarer andere Dinge hatten wir instinktiv richtig gemacht. Kleinere Regelfehler (die wir begingen) störten den Spielablauf nicht.

Die Spielfläche sollte groß genug gewählt werden, damit das viele Spielmaterial übersichtlich verteilt werden kann (ich empfehle kleine Boxen zu erstehen, in die man die Vielzahl von Markern sortiert unterbringen kann) .

Es empfiehlt sich jedoch, dass zumindest ein Spieler Erfahrung mit Arkham Horror mitbringt und so als Moderator fungieren kann.

Heute Abend spielen wir die Runde 2, mit mehr Routine und dem Fünkchen „Erfahrung“. Ich bin zuversichtlich, dass es dann noch besser laufen wird.

Insgesamt ist dieses Spiel nicht nur für Fans empfehlenswert (aber wie gesagt, holt Euch Hilfe von einem erfahrenen Spieler).

Kyle

Advertisements

Über The Old One

Vater, Ehemann,, Soldat, verhinderter LARPER und PnP-Rollenspieler, Büchergeek, verhinderter FanFiction-Autor, Schlangenliebhaber. Zeige alle Beiträge von The Old One

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: